Wie viel kostet die Produktion von Brennholz?

Kosten für die Produktion von Brennholz

Die Produktionskosten für Brennholz hängen von vielen Faktoren ab. Dazu gehören unter anderem der Einkaufspreis des Holzes, die jährliche Produktionsmenge, Arbeitskosten, Kraftstoff oder Energie, Maschinenkosten, Wartung, Transport und Lagerung.

Deshalb gibt es keinen allgemein gültigen Betrag pro Kubikmeter. Für eine realistische Berechnung sollten die eigenen Betriebsdaten verwendet werden.

Welche Kosten gehören zur Brennholzproduktion?

  • Holzkosten: Der Einkaufspreis des Rundholzes oder Ausgangsmaterials hat großen Einfluss auf die Gesamtkosten.
  • Arbeitskosten: Beschickung, Sägen, Spalten, Abtransport, Stapeln und weitere Arbeitsschritte verursachen Zeit- und Personalkosten.
  • Kraftstoff oder Energie: Der Verbrauch des Trägerfahrzeugs oder der Antriebseinheit gehört zu den laufenden Produktionskosten.
  • Maschinenkosten: Anschaffung, Abschreibung, Finanzierung und Nutzung der Maschine sollten in die Kalkulation einbezogen werden.
  • Wartung und Verschleiß: Sägekette, Schwert, Schmierstoffe, Hydraulikkomponenten und weitere Verschleißteile verursachen laufende Kosten.
  • Kosten des Trägerfahrzeugs: Bei einem Anbau-Sägespaltautomaten sollten auch Kraftstoff, Wartung und Abschreibung des Trägerfahrzeugs berücksichtigt werden.
  • Transport: Der Transport von Rundholz, fertigem Brennholz oder der Maschine zwischen verschiedenen Arbeitsorten kann einen erheblichen Kostenfaktor darstellen.
  • Lagerung und Trocknung: Lagerfläche, Überdachung, Handling und Trocknungszeit beeinflussen die Gesamtkosten.
  • Verwaltung und Vertrieb: Je nach Betrieb können auch Kosten für Verkauf, Organisation und Verwaltung relevant sein.

Welche Rolle spielt die Produktionsleistung?

Je mehr Brennholz innerhalb einer Arbeitsstunde produziert werden kann, desto geringer können die Maschinen- und Arbeitskosten pro Kubikmeter ausfallen.

Die Produktionsleistung hängt jedoch nicht nur vom Sägespaltautomaten selbst ab. Auch Hydraulikleistung, Stammdurchmesser, Holzart, Schnittlänge, Spaltmesser, Holzzuführung und Abtransport beeinflussen die tatsächliche Stundenleistung.

Die BTD PROcompact produziert unter normalen Bedingungen etwa 3–5 m³/h, die PROcompact-S etwa 4–7 m³/h und die PROplus etwa 4–9 m³/h.

Wie lassen sich die Produktionskosten pro m³ reduzieren?

  • Maschine und Trägerfahrzeug richtig aufeinander abstimmen.
  • Ausreichenden Hydraulikölstrom bei möglichst niedriger geeigneter Motordrehzahl bereitstellen.
  • Unnötige Stillstandszeiten vermeiden.
  • Stämme effizient vorbereiten und zuführen.
  • Den Abtransport des fertigen Brennholzes gut organisieren.
  • Ein passendes Spaltmesser und die richtige Schnittlänge wählen.
  • Regelmäßige Wartung durchführen, um ungeplante Ausfallzeiten zu reduzieren.
  • Zusätzliche Handhabungsschritte und Transportwege möglichst begrenzen.

Warum sind eigene Betriebsdaten wichtig?

Die tatsächlichen Kosten können zwischen Betrieben stark unterschiedlich sein. Wer eigenes Holz verarbeitet, hat eine andere Kostenstruktur als ein Betrieb, der Rundholz zukauft. Auch Lohnkosten, Kraftstoffpreise, Transportentfernungen und jährliche Produktionsmengen unterscheiden sich deutlich.

Für eine zuverlässige Berechnung sollten deshalb möglichst die eigenen Werte für Holzeinkauf, Verkaufspreis, Produktionsmenge sowie Arbeits- und Betriebskosten verwendet werden.

Produktionskosten und Amortisation

Die Produktionskosten pro m³ haben direkten Einfluss auf die Marge und damit auf die Amortisationszeit einer Maschine. Je höher die jährliche Auslastung und je größer die Marge pro Kubikmeter, desto schneller kann sich eine Investition grundsätzlich rechnen.

Mit dem BTD ROI-Rechner können Sie die voraussichtliche Amortisationszeit mit Ihren eigenen Betriebsdaten berechnen.

Fazit

Die Kosten für die Produktion von Brennholz lassen sich nicht mit einem festen Betrag pro m³ angeben. Entscheidend sind unter anderem Holzpreis, Arbeitskosten, Kraftstoff oder Energie, Maschinenkosten, Wartung, Transport, Lagerung und die tatsächlich erreichte Produktionsleistung.

Eine gut abgestimmte Maschine, ein effizient organisierter Arbeitsablauf und eine hohe Auslastung können dazu beitragen, die Produktionskosten pro Kubikmeter zu senken.

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