Viel Brennholz mit möglichst geringen Kosten zu produzieren beginnt mit der richtigen Kombination aus Sägespaltautomat, Trägerfahrzeug und Arbeitsorganisation. Entscheidend ist nicht nur die Maschinenleistung, sondern der gesamte Arbeitsablauf von der Holzzuführung bis zum Abtransport des fertigen Brennholzes.
Ein Sägespaltautomat sollte zur benötigten Produktionsmenge, zum Stammdurchmesser, zur Holzart und zu den technischen Möglichkeiten des Trägerfahrzeugs passen.
Eine zu klein gewählte Maschine kann den Arbeitsablauf unnötig verlangsamen. Eine überdimensionierte Maschine kann dagegen höhere Anschaffungs- und Betriebskosten verursachen, ohne dass die zusätzliche Leistung tatsächlich genutzt wird.
Die technischen Daten der BTD-Modelle finden Sie unter BTD Spezifikationen.
Bei einem Anbau-Sägespaltautomaten hat das Trägerfahrzeug großen Einfluss auf Produktivität und Betriebskosten. Wichtig sind vor allem:
Die BTD PROcompact benötigt mindestens 35 l/min. PROcompact-S und PROplus benötigen mindestens 55 l/min.
Ein gut abgestimmtes Trägerfahrzeug kann die notwendige Hydraulikleistung bereitstellen, ohne dauerhaft mit unnötig hoher Motordrehzahl betrieben werden zu müssen.
Stillstandszeiten und zusätzliche Handhabungsschritte erhöhen die Kosten pro Kubikmeter. Deshalb sollte der gesamte Materialfluss gut organisiert sein.
Je mehr Brennholz innerhalb einer Arbeitsstunde produziert werden kann, desto geringer können Arbeits- und Maschinenkosten pro m³ ausfallen.
Unter normalen Bedingungen liegen die Produktionsleistungen der BTD-Modelle ungefähr bei:
Die tatsächliche Leistung hängt unter anderem von Holzart, Stammdurchmesser, Schnittlänge, Spaltmesser, Hydraulikleistung und Arbeitsorganisation ab.
BTD Sägespaltautomaten verbinden Sägen und Spalten in einem Arbeitsprozess. Je nach Einsatzsituation kann die Maschine von einer Person bedient werden, sofern die Holzzuführung und der Abtransport entsprechend organisiert sind.
Dadurch lassen sich manuelle Arbeitsschritte reduzieren und Arbeitszeit gezielter einsetzen.
Eine robuste und übersichtliche Maschinenkonstruktion kann dazu beitragen, Wartungsaufwand und ungeplante Stillstandszeiten zu begrenzen. Regelmäßige Reinigung, Schmierung und Kontrolle von Sägekette, Schwert, Hydraulikleitungen und beweglichen Teilen bleiben jedoch wichtig.
Verschleißteile sollten rechtzeitig kontrolliert und ersetzt werden, damit die Maschine zuverlässig und effizient arbeiten kann.
Die Betriebskosten lassen sich unter anderem durch eine gute Abstimmung von Hydraulikölstrom, Motordrehzahl und Arbeitsablauf beeinflussen.
Bei kurzen Brennholzlängen kann die SHORT/LONG-Funktion den Hubweg des Spaltzylinders verkürzen. Dadurch können unnötige Zylinderbewegungen reduziert und die Zykluszeit verbessert werden.
Die Verfügbarkeit hängt vom Modell und von der Ausführung ab. Bei der PROcompact-S gehört die SHORT/LONG-Funktion zur Serienausstattung.
Eine kostengünstige Brennholzproduktion entsteht durch das Zusammenspiel von passender Maschine, geeignetem Trägerfahrzeug und effizienter Arbeitsorganisation. Hohe Produktivität allein reicht nicht aus – ebenso wichtig sind kurze Wege, wenig Stillstand, eine gute Holzzuführung, ein schneller Abtransport und eine technisch passende Hydraulikversorgung.
Je besser diese Faktoren aufeinander abgestimmt sind, desto niedriger können die Produktionskosten pro m³ ausfallen.
Anbau-Sägespaltautomat: Worauf muss ich achten?