Der Kraftstoffverbrauch bei der Brennholzproduktion hängt stark davon ab, wie gut Trägerfahrzeug, Hydraulikleistung, Maschineneinstellung und Arbeitsablauf aufeinander abgestimmt sind. Besonders bei Anbau-Sägespaltautomaten spielt die Arbeitshydraulik des Trägerfahrzeugs eine wichtige Rolle.
Ein Anbau-Sägespaltautomat nutzt die Hydraulik des Trägerfahrzeugs. Deshalb ist nicht allein die Motorleistung in PS entscheidend, sondern vor allem, wie effizient der benötigte Ölstrom und Arbeitsdruck bereitgestellt werden.
Die BTD PROcompact benötigt mindestens 35 l/min, während PROcompact-S und PROplus mindestens 55 l/min benötigen.
Ein gut abgestimmtes Trägerfahrzeug kann den erforderlichen Hydraulikölstrom bei einer möglichst niedrigen geeigneten Motordrehzahl liefern. Das kann dazu beitragen, unnötigen Kraftstoffverbrauch zu vermeiden.
Bei kurzen Brennholzlängen kann die SHORT/LONG-Funktion den Hubweg des Spaltzylinders verkürzen. Dadurch werden unnötige Zylinderbewegungen vermieden und der Arbeitszyklus kann effizienter werden.
Die Verfügbarkeit hängt vom Modell und von der Ausführung ab. Bei der PROcompact-S ist die SHORT/LONG-Funktion serienmäßig vorhanden.
Eine scharfe und korrekt geschmierte Sägekette reduziert den Widerstand beim Sägen. Die automatische Kettenschmierung der BTD-Maschinen unterstützt eine gleichmäßige Schmierung von Kette und Schwert während des Sägevorgangs.
Regelmäßige Kontrolle von Kettenspannung, Schärfe und Schmierung trägt deshalb ebenfalls zu einem effizienten Arbeitsablauf bei.
Bei einem BTD Anbau-Sägespaltautomaten übernimmt das vorhandene Trägerfahrzeug den hydraulischen Antrieb. Dadurch ist für den Sägespaltautomaten kein separater Verbrennungsmotor erforderlich.
Ob dadurch im jeweiligen Betrieb tatsächlich Kraftstoff eingespart wird, hängt von Trägerfahrzeug, Einsatzdauer, Arbeitsorganisation und den jeweiligen Einsatzbedingungen ab.
Kraftstoff lässt sich vor allem durch eine passende Abstimmung von Trägerfahrzeug und Sägespaltautomat sparen. Entscheidend sind ausreichender Hydraulikölstrom bei möglichst niedriger geeigneter Motordrehzahl, korrekt dimensionierte Hydraulikleitungen, kurze Arbeitszyklen und ein effizient organisierter Materialfluss.
Auch die richtige Schnittlänge, ein passendes Spaltmesser und – sofern verfügbar – die SHORT/LONG-Funktion können dazu beitragen, unnötige Maschinenbewegungen und Energieverbrauch zu reduzieren.
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