Für einen BTD Anbau-Sägespaltautomaten ist das Trägerfahrzeug entscheidend. Die Maschine nutzt die Arbeitshydraulik des Trägerfahrzeugs. Deshalb müssen Hydraulikleistung, Hubkraft, Stabilität und mechanische Anbindung zum jeweiligen Sägespaltautomaten passen.
Die erforderliche Fördermenge hängt vom BTD-Modell ab:
Der erforderliche Arbeitsdruck liegt je nach Modell bei ungefähr 210 bis 250 bar.
Nicht die Motorleistung in PS allein ist entscheidend, sondern vor allem, ob das Trägerfahrzeug den benötigten Ölstrom und Arbeitsdruck zuverlässig bereitstellen kann.
Ein Anbau-Sägespaltautomat wird direkt am Trägerfahrzeug eingesetzt. Deshalb müssen Hubkraft, Eigengewicht und Stabilität ausreichend sein, um die Maschine sicher zu tragen und zu bewegen.
Als praktische Richtwerte gelten:
Bei Baggern spielen zusätzlich Eigengewicht, Reichweite und die jeweilige Anbauposition eine wichtige Rolle.
Neben ausreichendem Ölstrom und Arbeitsdruck benötigt das Trägerfahrzeug passende hydraulische Anschlüsse:
Die Ausführung der Kupplungen und Schlauchdimensionen muss zur Maschine und zum Trägerfahrzeug passen.
Der Sägespaltautomat muss mechanisch sicher mit dem Trägerfahrzeug verbunden werden. Je nach Fahrzeug kann dies beispielsweise über ein Schnellwechselsystem, eine EURO-Aufnahme oder eine andere passende Anbauvorrichtung erfolgen.
Vor der Kombination von Maschine und Trägerfahrzeug sollten daher sowohl die hydraulischen als auch die mechanischen Schnittstellen geprüft werden.
Je nach Modell kommen unter anderem folgende Trägerfahrzeuge infrage:
Bei einem Anbau-Sägespaltautomaten ist die Motorleistung des Trägerfahrzeugs allein kein verlässlicher Maßstab. Entscheidend ist, welche hydraulische Leistung tatsächlich an den Anschlüssen zur Verfügung steht.
Ein Fahrzeug mit ausreichendem Ölstrom und Arbeitsdruck kann daher besser geeignet sein als ein Fahrzeug mit hoher Motorleistung, aber unzureichender Hydraulikleistung.
Für einen BTD Anbau-Sägespaltautomaten muss das Trägerfahrzeug ausreichend Hydraulikleistung, Arbeitsdruck, Hubkraft und Stabilität bieten. Die PROcompact benötigt mindestens 35 l/min, PROcompact-S und PROplus mindestens 55 l/min. Zusätzlich sind ein passender druckarmer Rücklauf, eine Leckölleitung und eine geeignete mechanische Anbindung wichtig.
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