Ein Trägerfahrzeug für einen BTD-Anbau-Sägespaltautomaten muss sowohl hydraulisch als auch mechanisch zur gewählten Maschine passen. Nur die verfügbare Motorleistung oder die Bezeichnung des Fahrzeugs als Frontlader oder Radlader ist dafür nicht ausreichend.
Zu den wichtigsten hydraulischen Voraussetzungen gehören ein ausreichender Volumenstrom, ein Arbeitsdruck von 210–250 bar sowie die erforderlichen Anschlüsse für Druck, Rücklauf und Lecköl. Der Mindestvolumenstrom beträgt bei der PROcompact 35 l/min und bei PROcompact-S und PROplus 55 l/min.
Daneben muss die mechanische Aufnahme des Trägerfahrzeugs für die Verbindung mit dem Sägespaltautomaten geeignet sein. Auch das Maschinengewicht muss berücksichtigt werden. Die Tragfähigkeit und Stabilität des Trägerfahrzeugs müssen für einen sicheren Einsatz ausreichend dimensioniert sein.
Ebenso wichtig ist die praktische Arbeitssituation. Der Bediener benötigt einen guten Überblick über den Arbeitsbereich und die Maschine muss so positioniert werden können, dass Stammzuführung, Sägen, Spalten und Abtransport sicher und effizient durchgeführt werden können.
BTD betrachtet deshalb immer die komplette Kombination aus Sägespaltautomat und Trägerfahrzeug. Erst wenn hydraulische Leistung, Anschlüsse, Aufnahme, Gewicht und Tragfähigkeit zusammenpassen, kann die Eignung der Kombination beurteilt werden.